Verschiedene Projektbilder

Experimente in der Erfinderwerkstatt; Beobachten, vermuten, ausprobieren.

Bilder vom 06.10.2017 zur Veranschaulichung einiger in diesem Halbjahr durchgeführten Versuche.

Die folgenden Bilder dienen zur Dokumentation und Präsentation. Ich veröffentliche sie unter der Creative Commons Lizenz [CC BY-NC-SA].
Die Bilder sind mit unterstehenden Einschränkungen kostenfrei nutzbar.

  • Marcus Shaw

Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen
CC BY-NC-SA

Diese Lizenz erlaubt es anderen, Ihr Werk zu verbreiten, zu remixen, zu verbessern und darauf aufzubauen, allerdings nur nicht-kommerziell und solange Sie als Urheber des Originals genannt werden und die auf Ihrem Werk basierenden neuen Werke unter denselben Bedingungen veröffentlicht werden.
[Weiterführende Informationen]

 

Schleim

„Das ist vorher beides flüssig, das geht doch gar nicht!“

Gibt man zu einer PVA-Lösung (z.B. Bastelkleber) eine Boraxlösung (z.B. Kontaktlinsenflüssigkeit, Waschmittel) verbinden sich die Molekülketten.
Es entsteht „Slime“, den man mit Lebensmittelfarbe oder Glitzer einfärben kann.

Die Kinder haben den Versuch oft schon bei Youtube gesehen oder selbst ausprobiert. Was es mit Borax auf sich hat, und welche Alternativen es gibt, diskutieren wir ebenfalls in der Erfinderwerkstatt.

Fallschirmraketen

„Ich mache vier, dann muss ich nicht so oft Treppe laufen“

Aus einfachsten Mitteln entstehen Puste-Raketen, die man im Treppenhaus oder im Freien fliegen lassen kann. Durch verschiedene Fallschirm-Materialien und Größen ergeben sich die unterschiedlichsten Flugeigenschaften.


Die Pusteraketen sind die „30-Minuten-Alternative“ (und Schlechtwetter-Alternative) zu den Wasserraketen (Siehe auch diesen älteren Blogeintrag).
Bastelanleitung auf Nachfrage (z.Zt. in Überarbeitung)

Projekt: Staubexplosion

„Da muss Sauerstoff drann, sonst funktioniert es nicht“

Im Rahmen der Erfinderwerkstatt haben wir über Staubexplosionen und Fettbrände diskutiert, uns Bilder und Zeitungsausschnitte angesehen. Welche Kraft bereits in einigen Gramm Bärlappsporen oder Mehl steckt, zeigt das Experiment mit Dose, Schlauch und Kerze. Beim hinein-pusten knallt die Dose, und der Deckel fliegt zwei, drei Meter hoch.
Natürlich sind Löschdecke und Feuerlöscher stets dabei.


In der Dose befindet sich ein Loch mit einem Aquariumschlauch. In diesem steckt ein kleiner Trichter, der mit Bärlappsporen, Mehl oder Sägespäne gefüllt wird (bis das Pulver im Schlauch ausserhalb der Dose zu sehen ist). Am Boden der Dose befindet sich ein Teelicht, dass NACH dem Befüllen angezündet wird. Nun wird die Dose fest verschlossen, alle treten etwas zurück, und ein Schüler darf fest in den Schlauch pusten. Das zerstäubte Pulver entzündet sich, und es kommt zu einer kleinen Verpuffung bzw. Staubexplosion.

Bärlappsporen

„Mein Finger ist immer noch trocken, wie geht das?“

Wie bekomme ich eine Münze aus einem Glas, ohne Nasse Finger zu bekommen?
Zunächst sollen die Kinder eigene Ideen nennen. Teils werden clevere Strategien entwickelt (Mit einem Strohhalm ansaugen, Wasser verdunsten lassen).
Doch es geht auch anders:
Bärlappsporen sind Hydrophob, also Wasserabweisend. Mit ihnen kann man eine Münze aus einem Glas fischen, ohne dabei nasse Finger zu bekommen.
Die Kinder beobachten einen glänzenden Film, der sich wie ein Handschuh um den Finger legt. Eine dünne Luftschicht hält den Finger trocken.


      

Der Finger ist zwar staubig, aber trocken. Wenn man die Münze wieder an der Seite hinein gleiten lässt, kann man das Ganze mehrfach wiederholen.

 

Schwebende Seifenblasen

„Die Seifenblasen schweben auf dem CO2!“

Natron ist ein Bestandteil von Backpulver. Doch was entsteht, wenn man Zitronensäure oder Essig hinzufügt? Mit einem Streichholz lässt sich demonstrieren dass Kohlendioxid (CO2) entsteht, da es die Flamme löscht.
Mit Doch auch mit Seifenblasen kann man zeigen, dass es etwas anderes als normale Luft sein muss:
Seifenblasen schweben auf CO2, da dieses schwerer als unsere (Atem-)Luft ist.

Mit eigenen Augen sehen die schwebenden Seifenblasen natürlich beeindruckender aus. Leider habe ich keine GoPro oder ähnliche Kamera, die sich zu den Seifenblasen ins Becken gesellen könnte. Vielleicht packe ich mal ein altes Handy in eine Plastiktüte…

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Der Herbst ist da!

Der Herbst ist da. Auch wenn die letzten Rosen sich noch zeigen:

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Mini-Hochrad

 

 

Funny unique bicycle. Spotted in Frankfurt.

 

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Mini Saxophon

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Miniature Saxophon made of miniature Lego bricks. In fact not Lego but nano block. Have a look, how tiny the bricks are:

 

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The set is 10,50 Euros. The bricks come in a zip-lock-alike bag with a manual.

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First things first: sort the bricks

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Very first beginning

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Almost done:

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a bit confusing: no braces on the small sides – you are able to slide the bricks in this direction. The bricks itself are durable made, nice deburred and smooth edges.

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Nice: at least one of a kind as spare part. Here the finished saxophone and all spare parts.

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Schneller Tee

 

 

 

 

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Though it’s March, it is still cold season. Maybe this tea will do the trick. Even when not, the tea is delicious! Give it a try!

My recipe is: about 4 slices of fresh ginger, the juice of half a lemon, about 1/4l boiling water.

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Try a fancy glass and adding fresh mint or honey.

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Perseiden 2014: Wolken

Hessen. Wolken.

Vier gesehen, leider nur zwei kleine am Bildrand erwischt.
pers-2 pers-1
(30 sec, ISO 200-400, 18mm f/3,5)

Meist sah es so aus:
pers-0 pers-0c pers-0b

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Mit dem Rucksack zur Sommermilchstraße

WAS: 10×50, 90/1250, 450D, Kamerastativ
WO: Kiel-Mettenhof
WANN: 24.07.2014, 1:30-3:00

Gestern war ich um 2 Uhr spontan trotz weißer Sommernächte kurz auf dem Hügel einen Steinwurf hinter der Stadt.
Für ca. 8 Minuten Fußweg ist der Unterschied zu Balkonien schon enorm:
Während die Milchstraße und einige Sternbilder von Zuhause aus aufgrund Straßenlaternen nur gerade so sichtbar sind, so zeichnet sich die Sommermilchstraße schwach aber bis runter zum Horizont ab.
Auch Deepsky-Objekte sind im Teleskop abseits des direkten Stadtlichts viel deutlicher zu erkennen, so ist der Hantelnebel vom Balkon aus selbst mit 5″ nicht so deutlich wie dort mit 3.5″.

Da es schnell gehen sollte habe ich nur einen kleinen Rucksack mit Buch (Vizi) und Sternbildfiebel, 10×50 Auriol-Billigfernglas, Canon 450d und 90mm Maksutov-Teleskop beladen, days noch das 20mm Erfle und die 6mm Goldkannte für Doppelsterne.
Das alte Kamerastativ und Sitzpad trug ich in der Hand, die dimmbare Rotlichtlampe griffbereit.

Ein altes Fahrrad liegt nach einem halben Jahr immer noch auf dem Weg zum Beobachtungsplatz, mittlerweile hat aber wohl jemand die Räder adoptiert.

Zunächst wollte ich testen was mit der älteren Spiegelreflexkamera 450d vom Stativ aus geht. Den Fernauslöser hatte ich leider vergessen, und auch wäre ein weniger weit ausgefahrenes Stativ im Nachhinein sinnvoller gewesen, aber trotzdem konnte ich zumindest ein paar Schnappschüsse machen. Mit ISO 1600 sind die Bilder schon recht verrauscht, vielleicht besser dass die 450d nicht mehr kann.

Als erstes schoss ich ein paar Aufnahmen der Milchstraße gen Süden, selbst bei 18mm wandern die Sterne jedoch bei 30 Sekunden schon sichtbar, was aber durch das wackelnde Stativ gut kaschiert wird 😉

Mit der Rotlichtlampe kam ich auf die Idee, doch mal Lichtspuraufnahmen zu machen. Die Versuche klappten auf Anhieb, allerdings beschloss ich das Ganze mal mit Fernsteuerung und mehr Zeit zu wiederholen. Denn in einer Stunde würde es schon wieder heller werden…pixelgiraffe-lichtspur-s

Man merkt sehr eindrucksvoll bei den Einzelaufnahmen wie schnell der Himmel weiterzuwandern scheint;
kBIxas(Hatte kein Grafikprogramm am Tablet)

 

Weiter ging es mit der Kamera.

Milchstraße,
IMG_0523
milky1 milkyway0 milkywaylong

Kugelsternhaufen M13 im Herkules,
where is m137958-14b

h&chi um Cassiopeia,
hchi

Wieder der Kleiderbügel in der Milchstraße um Deneb,
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die Andromedagalaxie
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…und ein paar Satelliten waren einige der Objekte, die sich trotz der Bedingungen erahnen ließen.
shoot satshoot2

 

Schon spannend was ohne Nachführung geht. Meist blieb es bei 18/29mm Aufnahmen, da ich nicht ständig via Liveview scharf stellen wollte. Die gänzlich verwackelten Aufnahmen habe ich nicht hochgeladen, auch wenn sich dort z.T. mehr Objekte entdecken lassen.
Nicht festgehalten habe ich einen extrem hellen Iridium-Flare der nur eine Sekunde anhielt, aber ich war schnell und gerade am Maksutov, so konnte ich den Satellit noch einige Sekunden verfolgen. Auch zwei Sternschnuppen sah ich, aber die Perseiden stehen ja auch vor der Tür.

Während der Langzeitaufnahmen griff ich zum Fernglas. Momentan grübele ich zwar, ob ich endlich mal ein besseres, kleineres Fernglas kaufen soll, aber trotzdem war es angenehm ein wenig über die dunkleren Regionen des Himmels zu schweifen. Zwar waren die Sternhaufen nicht so schön wie am dunklen Winterhimmel, und auch M81/M82 sah ich nur indirekt, aber die Andromedagalaxie schwebte wie eh und je am Himmel. Ich sah ihr noch ein wenig dabei zu, wie sie auf unsere Milchstraße zuraßt, beschloss aber, dass das noch ein Weilchen dauern würde und genug Zeit bliebe, das neue Maksutov mal unter etwas besseren Bedingungen auszuprobieren. Zwar habe ich ja Nutzungsrecht auf das 4″ meiner bessern Hälfte, doch das kleine war sehr günstig und lässt im Rucksack wirklich Platz für andere Dinge.

Mit dem 20mm 70° ist das Feld an 1250mm Brennweite wirklich klein, schnell vermisste ich mein Heritage 130p, dass im Schrank wartete. Trotzdem fand ich nach etwas rumeiern mit dem Leuchtpunktsucher alle Objekte schnell. Hat man sie einmal gefunden, geht es ohne Karten. Nur M27 musste ich ein wenig durch schwenken suchen, da traf ich nicht auf Anhieb.
Trotz kleiner Öffnung war der Hantelnebel hell und leicht geformt, der Ringnebel am hellen Himmel nur gerade so als Ring zu erkennen, wirkte verwaschen und mittig nur leicht dunkler.
Beide Objekte waren mit 6mm eindeutig zu stark vergrößert aber sichtbar, der irgendwo dazwischenliegende Doppelstern Albireo im Schwan hingegen sah in beiden Okularen toll aus. Der Farbkontrast der blauen und gelben Sterne, ganz ohne dicke Spikes wie am Heritage, war schön anzusehen.

Dann schwenkte ich zur anderen Himmelsseite und fand Andromeda, nett anzusehen aber nicht eindrucksvoller als im Fernglas.

Das kleine Büchlein aus dem Kosmosverlag, dass ich dabei hatte, dient zur Orientierung mit Rotlichtlampe wenig. Des Nachts viel zu klein, schlecht strukturiert. Als Lektüre bei normalem Licht aber ganz nett, kostet wenig und kann man sicher mal verschenken.

Eine drehbare Sternkarte bzw. größerer Ausdruck zum aktuellen Himmel bringt einfach mehr.
cass  herc ursa cygnusminoru

Zurück zu Herkules fand ich dann noch einen kleinen verwaschenen M13, der nur indirekt ein bisschen Körnung zeigte, aber weitaus deutlicher als im 10x Fernglas war.
Auch die Galaxien M81/82 und M51 verschwanden im Mix aus Sommerhimmel und Stadlichtglocke, und h&chi litten unter dem kleinen Gesichtsfeld.
Mit 5 Zoll geht es einfach erst los, und mit 650mm Brennweite kann man einfach größere Bereiche überblicken.
Andromeda war nicht besser als im Fernglas, aber das ist ja meist so.

Gegen 3 Uhr zogen Schleierwolken auf. Diese machen zwar auf den Langzeitbelichtungen schöne Streifen aus dem Stadtlicht, aber als dann auch die Milchstraße hinter dicken Wolkenschwaden unterging, war es Zeit für den Heimweg.

Es war schön mit solch leichtem Gepäck loszuziehen. So schnell alles Aufgebaut war, so schnell verschwand es auch wieder im Rucksack.
Insgesamt eine unspektakuläre aber schöne Beobachtungsnacht. Auch alte Bekannte zu beobachten macht immer wieder Spaß, und ist ganz Nett um einfach mal vom Alltag abzuschalten.

Auf dem Nachhauseweg thronte des Bärens große Suppenkelle über den Hochhäusern und Wohnblocks und Leuchte mir den Heimweg.
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Warum es über 20 Jahre dauerte, dass ich dieses Hobby für mich entdeckte, steht in den Sternen. Aber lieber spät als nie, wie man so schön sagt.

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Sticken im Sommer | summer knitting

Close up of my summer knitting:

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It is going to be a ‚Vertices Unite‘ from Stephen West

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Heißluftballons | Balloon Sail

Balloon sail during Kieler Woche:

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Kieler Woche

Wie immer zur Kieler Woche, gibt es die hübschesten Busse, die ich kenn: mit Fähnchen!

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